Governance
Das Swiss Personalized Health Network (SPHN) ist eine nationale Dateninfrastruktur, die von der Schweizerischen Eidgenossenschaft beauftragt wurde. Unter der Verantwortung der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Institut für Bioinformatik (SIB) umfasst SPHN die schweizweit führenden Akteure der Gesundheitsforschung. Das Netzwerk wird von zentralen Teams der SAMW und des SIB – zusammen als SPHN Data Coordination Center (SPHN DCC) bezeichnet – sowie einem landesweiten Netzwerk von Spitälern, BioMedIT-Knotenpunkten und Partnern unterstützt.
Mandat
Die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) ist die übergeordnete Stelle der SPHN-Initiative und des SPHN Data Coordination Center (SPHN DCC). Für die technische Unterstützung hat die SAMW das Schweizerische Institut für Bioinformatik (SIB) beauftragt. Bis 2024 hielten beide Parteien individuelle Mandate im Rahmen von SPHN und BioMedIT inne.
Leitungsgremien
SPHN wird von den folgenden Gremien geleitet:
- Steering Board (SB)
- Executive Board (EB)
- Sounding Board (SoBo)
- Hospital IT Strategy Alignment Group (HIT-STAG)
- Ethical Legal Social Implications Advisory Group (ELSIag)
- Data Governance Working Group (DGWG)
- BioMedIT Board
- National Data Streams (NDS) Board
Umsetzung
Das SPHN Data Coordination Center (SPHN DCC) verwaltet alle Gremien des SPHN und ist für die Operationalisierung und Umsetzung von Entscheidungen verantwortlich. Das SPHN DCC wird von einem Umsetzungsteam betrieben, wobei Mitarbeitende entweder bei der SAMW oder dem Schweizerischen Institut für Bioinformatik (SIB) angestellt sind.

